Das Marsgesicht neu 2006

SAETI

Kommentar von Walter Hain (Entdecker des Marsgesichts)

Desinformation und Ignoranz

"Was nicht sein darf, kann nicht sein!"


Es bleibt ein Gesicht!

Auch die neuesten ESA-Bilder vom Marsgesicht vom September 2006 widerlegen nicht, dass diese Felsformation unter einem bestimmten Lichtwinkel ein menschenähnliches Gesicht zeigt. Die Nasa hatte es 1976 nach der Entdeckung wie eine Art Wolkenspiel angesehen und gemeint, es wäre in wenigen Stunden kein Gesicht mehr zu erkennen - das war eine Täuschung. Tatsächlich war auch auf anderen, erst Jahre später im Archiv entdeckten Aufnahmen, ein menschliches Gesicht zu sehen. Und das hat sich bis heute nicht geändert. Auch die Bilder der US-Raumsonde Mars Global Surveyor von 1998 und 2001, sowie die der Raumsonde 2001 Mars Odyssey von 2004, zeigen weiterhin ein menschliches Gesicht.

Neues ESA-Bild vom Marsgesicht von 2006.

Bild vom Marsgesicht der Nasa-Raumsonde 2001 Mars Odyssey von 2004.

Auf der Suche nach Leben auf dem Mars hat die Nasa dieses Gebilde aber vorerst völlig ignoriert. Erst auf Druck der Öffentlichkeit ab 1985 hat man sich entschlossen dem Gesicht auf dem Mars näher auf den Grund zu gehen. Dieser Berg in der Cydonia-Region auf dem Mars wird auch in Zukunft als menschliches Gesicht zu sehen sein. Er wird mit Sicherheit eine Attraktion für künftige Marstouristen werden - sollten jemals Menschen dort landen. Eine künstliche Entstehung kann aber schon nach den Bildern der Marsonde Global Surveyor weitgehend ausgeschlossen werden. Endgültig wird sich das aber wohl erst nach einer Untersuchung vor Ort - vielleicht mit ESA-Marsrovern - bestätigen. Marsbewohner könnten aber dennoch gefunden werden - wenn auch nur mikrobisch klein. Jedenfalls Gratulation der ESA für diese europäische Glanzleistung.

Am 6. April 1998 aber veröffentlichte die Nasa neue Bilder vom Marsgesicht durch den Mars Global Surveyor (MGS). Ein erstes Bild (processed image 510 zu 477 pixel mit 265 K) übernahm sofort die internationale Presse mit dem Kommentar der Nasa, es sei nun ein ganz gewöhnlicher Berg auf dem Mars, der nichts künstliches an sich hat.

Nach einer telefonischen Einladung der Wiener "Kronen Zeitung" sah ich mir in der Redaktion das Bild noch am selben Tag an. Es sah irgendwie merkwürdig verzerrt aus. Nach einiger Mühe konnte ich jedoch die bekannten Details erkennen. Das Bild muß aus einem extremen Winkel aufgenommen worden sein und es war merkwürdig abgeflacht - eben "processed".

Am Tag darauf tauchte ein zweites Bild auf, das ich auf der Internetseite der Nasa fand. Es wurde dem ersten vorangestellt und ebenfalls als "processed image" im Format 875 zu 1104 pixel mit 963 K Auflösung bezeichnet. Dieses Bild war schon wesentlich besser und sah den prozessierten Bildern von Dr. Carlotto aus den Viking-Aufnahmen schon wesentlich ähnlicher. Dieses Bild wurde jedoch von der Presse nicht veröffentlicht. Auch keine Stellungnahme von mir trotz Presseaussendung über die APA am 18. April 1998. Lediglich das erste, vorhergehende, schlecht verzerrte Bild wurde publiziert und als "der Beweis" gegen die Künstlichkeit hingestellt. Das zweite, wesentlich bessere Bild wurde völlig ignoriert. Erst später veröffentlichten es einige Fachzeitschriften als die Desinformationskampagne bereits vorbei war.

Erste Aufnahme vom MGS vom April 1998.

So geschah es auch schon 1976, als das erste Bild 35A72 zur Erde übermittelt wurde. "Es ist nur ein Spiel von Licht und Schatten!" kommentierte es der Pressesprecher vom JPL -und alle glaubten das. Die Nasa hatte es mit dem Vermerk "Head" (Kopf) ohne weitere Untersuchung zu den Akten gelegt. Auch obwohl kurz darauf ein zweites Bild mit der Registriernummer 70A13, unter einem anderen Sonnenstand, das "Spiel von Licht und Schatten" eigentlich widerlegte. Da fliegt die Nasa zum Mars, mit der Auflage nach außerirdischem Leben zu suchen, entdeckt dort ein so ungewöhnliches Gebilde, daß ein Mitarbeiter erstaunt "Oh mein Gott!" ausrief, und legt diese Entdeckung dann nur mit einer kurzen Bemerkung im Bildarchiv ab.

Ich hatte das erste Foto im Dezember 1976 im Fernsehen gesehen und es sofort vom JPL angefordert. Zuerst hieß es, es existiere kein "Mars Face". Erst 1978 erhielt ich das besagte Foto. Bereits im Oktober 1979 präsentierte ich es, als ein mögliches Werk von außerirdischen Intelligenzen, gemeinsam mit meinem Buch "Wir vom Mars", im Großformat am Messestand auf der Frankfurter Buchmesse. Kaum jemand hat das damals interessiert.! Weder irgendwelchen UFO-Forschern, noch Erich von Däniken oder sonst jemand aus dem Fachbereich "prähistorische Astronauten". Erst im Oktober 1980 durfte ich es, während eines Meetings der "Ancient Astronaut Society", in einem Vortrag präsentieren. Das Interesse war trotzdem sehr gering. Erst 1979 entdeckte die Bilder Vincent DiPietro im Nasa-Archiv im Goddard Space Flight Center und machte davon die bereits bekannten Computeraufnahmen. Nachzulesen ist das ganze auch in meinem Buch "Das Marsgesicht" von 1995.

Ich möchte und muß daher -auch aufgrund der inzwischen vielfältigen Veröffentlichungen über das Marsgesicht (wovon viele meine Arbeit nicht erwähnen)-, nochmals eingehend betonen, daß ich der Erste war der diese Struktur auf dem Mars als mögliches Kunstwerk von Außerirdischen angesehen und auch dahingehend untersucht und publiziert hat. Noch vor Vincent DiPietro, Richard C. Hoagland, Dr. Mark Carlotto u.a. Ich beanspruche daher das weltweite Urheberrecht in dieser Beziehung: in Film, Fernsehen und Druckwerken. Es ist nun höchstwahrscheinlich kein Werk von außerirdischen Intelligenzen, wie die neuesten Aufnahmen der Raumsonden zeigen. Es ist aber ein Beispiel, wie mit einer Entdeckung eines möglichen Artefakts von Außerirdischen umgegangen wird. Mit Desinformation und Ignoranz. Auch in Kreisen, die eigentlich positiv dazu stehen sollten.

Zweite Aufnahme vom MGS vom April 1998 mit Anmerkungen.

Die Aufnahmen vom MGS vom April 1998 zeigen diese Struktur wieder als einen gesichtsförmigen Berg. Er wirkt wie ein Wappen und die Erhebungen liegen auf einer Art Plateau. Es sind Augenhöhlen, eine Nasenerhebung, eine Mundvertiefung und sogar "Haarstränge" zu sehen. Es ist ein absolut ungewöhnlicher Berg auf dem Mars! Auf der Stirn sind auch wieder diese merkwürdigen Linien zu sehen. Sie zeigen im gesamten sogar das Christusmonogramm aus den Buchstaben "P" und "X" - auch wenn das aus den späteren Aufnahmen nicht hervorgeht. Andere Raumsonden werden vermutlich weitere Bilder vom Marsgesicht liefern. Es steht aber fest: es wird sich unter der Abendsonne wieder so zeigen wie es schon 1976 Viking 1 sah. Das Gebilde sollte auf jeden Fall mit Marsrovern und auch von Menschenhand weiter untersucht werden.

Bearbeitungen der "Enterprise Mission".

 

Auf der Suche nach außerirdischen Intelligenzen und deren Artefakte müssen wir das für uns Unmögliche und auch das Undenkbare in Betracht ziehen. Hier darf es keine Gefälligkeiten und Ressentiments geben! Wer von uns Menschen will wirklich wissen, wie sich uns Außerirdische mitteilen? Selbst das Konterfei des Teufels kann auf dem Mars existieren. Die Devise muß aber immer heißen : untersuchen und nicht ignorieren!

Das Marsgesicht in der Cydonia-Region hat jedenfalls gezeigt, wie wir mit einem möglichen Artefakt von ausserirdischen Intelligenzen umgehen. Noch niemals zuvor ist ein Objekt außerhalb der Erde derart auf einen künstlichen Ursprung, nicht von Menschenhand gemacht, untersucht worden. Letztendlich sollte das ein Anstoß für weitere Forschungen in dieser Richtung sein: Wir brauchen - wollen wir weiterhin nach Spuren von außerirdischen Intelligenzen suchen - neben dem Projekt SETI auch ein Projekt SAETI (Search for Artifacts of Extraterrestrial Intelligences).

Mehr dazu hier >>>>

c Walter Hain, Wien im Oktober 2006 - geändert im März 2009.

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